Herzlich willkommen auf den Seiten der Benediktinerabtei Ottobeuren

Veranstaltungen

CHRISTUS und das WORT

Fotografie - Objekte - Installationen

Eine Kunstausstellung der besonderen ART

vom 12. Juli bis 30. August 2008


Über die Ausstellung

DAS KREUZ - DAS LEID - DER CHRISTUS - DAS WORT - DIE AUFERSTEHUNG

OHNE KREUZ, so meine ich, wäre UNSER LEBEN EINE GERADE und keine Entscheidungsfindung.

Tägliches Leben wäre immer nur geradeaus.

Tägliches Leben wäre dann ein immer nur nach vorne schauen ohne rückwärts blicken zu können.

Tägliches Leben wäre dann einfältig.

Tägliches Leben wäre dann ein schritt weises ENTFERNEN VON SICH SELBST.


OHNE LEID, so meine ich, gäbe es in unserem LEBEN KEINE SEHNSUCHT NACH GLÜCK.

Tägliches Leben ist leidvolle Trennung von Abhängigkeiten mit der Chance andere Freiheiten wahrnehmen zu können.

Tägliches Leben mit der Überwindung des Schmerzes ist die Chance eines Neubeginns.

Tägliches Leben ohne Verlustängste aussprechen zu dürfen ist ein LEBEN DER SCHEINHEILIGKEIT.


OHNE CHRISTUS, so meine ich, wäre unsere LIEBE nur ein menschlicher Austausch von Gefühlen und Abhängigkeiten.

Tägliches Leben mit Christus bedeutet ein vielfältiges Leben von Gedanken und Gefühlen, um sich vor dem Tun entscheiden zu können, was ich eigentlich tun will und was nicht.

Tägliches Leben heißt im Sinne Christus Ehrfurcht vor dem Leben.

Tägliches Leben mit Christus ermöglicht das "STAUNEN - DÜRFEN " in all der SCHÖPFUNG in uns, um uns herum und über uns.


OHNE DAS WORT CHRISTI, so meine ich, wäre unser Leben nur ein philosophisches der Zeit entsprechendes INTELLEKTUELLES WORTSPIEL.

Tägliches Leben mit dem Wort Christi bedeutet HOFFNUNG etwas zu wagen obwohl....

Tägliches Leben mit dem Wort Christi heißt GLAUBEN vom Sinn her zu erspüren ohne gleich zu hinterfragen...

Tägliches Leben mit dem Wort Christi heißt LIEBE verwirklichen ohne gleich Gegenliebe erwarten zu wollen.

Und hätten wir die LIEBE NICHT, wäre unser Leben eben EIN LEBEN OHNE...


OHNE AUFERSTEHUNG, so meint Paulus im Brief an die Korinther, wäre unser GLAUBEN SINNLOS.

Auferstehung hat mit dem täglichen Leben zu tun.

Tägliches Leben ist ENTFALTUNG.

Tägliches Leben heißt VIELFÄLTIGKEIT.

Tägliches Leben ist ein GESCHENK.


Peter Remmling, der bis heute nach 60 Jahren "Erdenbürgerdasein" noch immer glaubt,dass alle spürbaren und nachlesbaren Polaritäten von menschlichen Beweggründen und Abgründen mit welcher weltgeschichtlichen Folge auch immer nur die Chance haben sich heute auszutauschen um sich neu zu begegnen, um letztendlich konstruktiven, schöpferischen Dialog zulassen zu können. Dies nenne ich wahrhafte globalisierte Menschfindung in einer großartigen schöpferischen BEGEGNUNG. Den ersten Schritt muss jeder selbst machen. Es gibt keinen anderen Weg um Schöpfung erhalten zu wollen und dadurch Dankbarkeit unserem Schöpfer gegenüber ausdrücken zu können.




Über den Künstler Peter Remmling

Schon 60 Jahre lebe ich in dieser schönen Welt.

Das Licht der Welt erblickte ich 1947 in Bad Grönenbach im Allgäu.

Meine Eltern lebten mir Einfachheit, das Gefühl von Zusammengehörigkeit und vor allen Dingen ein Leben von Überleben in einer Zeit der Entbehrungen vor. Sehr früh lehrte mich meine Yogalehrerin Frau Harf (eine Schülerin von Pater Lasalle) wie ein Christ mit östlicher Philosophie einen praktizierenden Weg gehen kann. Bis heute bestimmen Meditationsübungen meinen alltäglichen Rythmus.

Geprägt wurde ich von Psychoanalytikern wie Graf Dürckheim und Erich Fromm. Sie wurden sinnhafte geistige Ergänzung auf meinem Weg der freiheitlichen offenen Denkungsart in der Begegnung mit Menschen welcher Religion und Philosophie auch immer. Die Begegnung in Taizé mit Frère Roger, Gründer einer Brudergemeinschaft im Burgund, die 5 jährige Gruppenleitung in den Sommermonaten mit Jugendlichen aus aller Welt auf diesem Hügel der Begegnung aller Weltreligionen wurden Impuls und Katalysator auf meinem weiteren Weg.

Als Werk- und Zeichenpädagoge bei den Ursberger Schwestern konnte ich das mit behinderten Menschen verwirklichen was ich auf meinem Weg bis jetzt durch viel menschliches Vorleben einiger Persönlichkeiten erfahren habe:

Toleranz, Akzeptanz, Kreativität in Verbindung mit Glauben, Hoffnung und Liebe.

Mein weiterer Lebensweg in der Arbeit mit Drogen- und Alkoholabhägigen, in der Leiterfunktion einer soziotherapeutischen Suchthilfeeinrichtung des Deutschen Ordens, als Koordinator in vielen nicht nur schulischen Projekten waren geprägt von Erfahrungen in Verbindung mit Duldsamkeit, Langmut und christlichem Offensein für das was kommen mag um das Gewordene weiter zu entwickeln.

Letztendlich habe ich das unglaubliche Glück durch meine geliebte Frau Michaela, die als praktizierende Psychoanalytikerin mein Geprägtsein auch ab und zu "ebenmal-so" sah, was ich ohne ihre Hilfe in meinem Leben "eben nicht so" bedacht oder nachempfunden hätte.

Und was gibt es schöneres als durch meine zwei Söhne Mathias und Janosch, durch mein Enkelkind Nicolas bis heute meine eigene Kindheit wiedererleben zu dürfen: "Es ist das Staunen eine Kindes und die unendliche Freiheit einen individuellen Weg vor sich zu haben".

Vielleicht ist es ein Gedanke, der mich schon sehr früh berührt hat: "Glaube an das was noch nicht ist, damit es werde".

Dieser Weg ist Hoffnung, ist Glaube, ist Liebe, ist Kunst.

Seit 25 Jahren verschiedene Ausstelungen in Bayern und Italien, Projektarbeiten an Schulen, Beteiligungen an Ausschreibungen "Kunst am Bau", Gründung, Aufbau und Leiter (14 Jahre lang) einer soziotherapeutischen Einrichtung mit dem Schwerpunkt "Kunsttherapie und Objektbau", Teilnehmer der "Biennale Internationale dell Arte Firenze", Mitglied im Kunstverein Tölzer Land, Konzeptionierung der Suchtpräventionaktion "Kunstrausch" im Landkreis Miesbach, Suchthilfekoordinator der Deutschordensschwestern in Österreich.

Ich danke Herrn Pater Alexander Hoppert OSB für die Verwirklichung dieser Ausstellung, für mich eine unschätzbare Ehre da vor 60 Jahren ein paar Kilometer von der Benediktinerabtei Ottobeuren entfernt mein Leben seinen Anfang nahm.

Die Homepage des Künstlers finden Sie unter: http://peter.remmling.de